Entstehung und Entwicklung
Der Katholische Friedhof der Oberen Stadt wurde 1909 angelegt. Heinrich Hauberrisser entwarf die Aussegnungshalle mit kuppelüberhöhtem Mittelraum, seitlichen Pavillons und säulengestützter Vorhalle in romanisierenden Formen. Das Nordostportal ist im Jugendstil gestaltet. Auch der Architekt selbst wurde auf dem Friedhof beigesetzt.
Der Friedhof liegt im Regensburger Stadtteil Galgenberg.
Mit rund 9 Hektar lässt sich die Ausdehnung vom Oberen Katholischen Friedhof Regensburg vor dem Besuch besser einschätzen.
Die heutige Besucheradresse Bischof-Konrad-Straße 11, 93051 Regensburg verankert diese Entwicklung im aktuellen Stadtgebiet und ist zugleich der Ausgangspunkt für die praktische Erkundung.
Gestaltung und heutiger Charakter
Ummauerte Anlage mit geometrischem Wegenetz, Lindenalleen und der von Heinrich Hauberrisser gestalteten Aussegnungshalle.
Auf dem Oberen Katholischen Friedhof Regensburg bilden Wege, Vegetation, Gebäude, Grabdenkmale und Gedenkbereiche einen zusammenhängenden Erinnerungsraum. Zugleich bleibt die Anlage ein genutzter Friedhof. Wer historische Spuren betrachtet, sollte deshalb Abstand zu aktuellen Beisetzungen und privaten Grabstätten halten.
Geschichte im Gelände entdecken
Die interaktive Karte führt zu 10 Orientierungspunkten, darunter Fußgängertor, Aussegnungshalle, Kriegsgräberstätte Regensburg, Oberer Katholischer Friedhof. Achten Sie bei einem Rundgang über den Oberen Katholischen Friedhof Regensburg auf Wegeachsen, ältere Felder, Kapellen, Gedenkbereiche und Übergänge zu späteren Erweiterungen. Nicht jeder geschichtlich interessante Bereich ist ein öffentliches Ziel; bleiben Sie auf den vorgesehenen Wegen.
Biografische Anknüpfungspunkte
Die Seite Bedeutende Grabstätten stellt ausgewählte, mit diesem Ort verbundene Personen und Erinnerungsorte vor, darunter Heinrich Hauberrisser. Biografien ergänzen die bauliche und landschaftliche Geschichte um individuelle Lebenswege. Aktuelle Hinweise für einen Besuch erhalten Sie bei der Friedhofsverwaltung.